Zusammenhalt in Corona-Zeiten

Wir alle sitzen aktuell im gleichen Boot. Schon ziemlich verrückt, oder? Die Situation ist für jeden von uns nicht leicht. Ich bin mir sicher, dass viele nicht genau wissen damit umzugehen. Und jeder hat ganz individuelle Baustellen, womit man kämpfen muss. Nicht jeder versteht die Lage des Anderen, nicht jeder kann Empathie zeigen – nein, leider im Gegenteil: Egoismus herrscht.

Ich glaube nicht, dass ich euch sagen muss, was ich davon halte. Mich macht das ganze traurig, wütend, aber ich lasse es nicht heraus. Ich weiß, dass Menschen nunmal so ticken. Man kann nicht jeden überzeugen und Gott bewahre, das ist ebenfalls nicht unsere Aufgabe.

Meine Aufgabe in dieser Krise ist ziemlich klar: Ich möchte helfen. Ich stecke derzeit selbst in einer kritischen Lage. Kann nicht arbeiten, Kurzarbeit steht an und mir würde die Decke auf den Kopf fallen, hätte ich nicht meine Hobbies, meine Vorlieben und meinen Dickschädel.

Ich weiß aber auch, dass ich eine Ausnahme bin und nicht jeder so tickt wie ich. Ich weiß, wie schnell man in ein Loch fallen kann und droht, nicht mehr alleine rauszuschaffen. Ich möchte das Licht sein, dass die Menschen herausholt, ich möchte helfen, motivieren, inspirieren.

Ich möchte aber vor allem, dass wir als Community zusammenhalten. Ich möchte, dass wir uns abheben von den Anderen und Vorbilder sind. Ich möchte, dass die Menschen dort draußen dieses Verhalten sehen, sodass wir alle etwas verändern können. Und wenn wir es nur schaffen, den Egoisten dort draußen einen kurzen Moment in deren Gedankenwelt zu schaffen.

Lasst uns zusammenhalten, anstatt gegeneinander zu kämpfen.
Pusht euch gegenseitig, helft Personen, wenn sie drohen in Trauer zu ersticken, nehmt Arbeit ab, sobald ihr könnt und bleibt positiv und optimistisch. Alles wird gut.
Und vergesst nicht, ihr seid das, was ihr glaubt.

Manchmal stelle ich mir vor, wie wir alle in 20 Jahren über diese Pandemie sprechen. Und was möchtet ihr euren Kindern erzählen?
Ich möchte, dass meine Kinder irgendwann stolz auf mich sind. Ich möchte, dass jeder Einzelne daraus lernt. Ich möchte ein gutes Beispiel sein. Aber vor allem möchte ich mich selbst nicht enttäuschen, nur weil mir meine eigenen Sorgen, Gefühle und Probleme wichtiger waren, als anderen zu helfen und für sie da zu sein, als sie es selbst nicht konnten.

Falls ihr ein offenes Ohr benötigt, könnt ihr euch jederzeit und sehr gerne bei mir melden. Ich würde mich freuen von euch zu hören.

Bleibt gesund!


Ein Gedanke zu “Zusammenhalt in Corona-Zeiten

  1. Ein wichtiger Beitrag und tolle Wortwahl! Ich finde auch, dass man genau jetzt merkt wie der Zusammenhalt funktionieren kann. Ich finde es toll, dass du helfen möchtest! Es ist egal was man macht, Hauptsache man packt irgendwie mit an. Ich habe z.B. letztes Wochenende ganz viel gebacken und meinem Bruder mitgegeben, der arbeitet nämlich im Krankenhaus und seine Station mit all den Pflegern, Krankgenschwestern, MFAs und Ärzten haben sich sehr darüber gefreut. Ich mache das jetzt regelmäßig.
    Liebe Grüße Eileen von http://www.eileens-good-vibes.de

    Gefällt 1 Person

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