Manchmal braucht es Schmerz

Ich habe das Gefühl, dass mir das Universum die letzten Tage etwas mitteilen wollte, mir helfen wollte. Wie meine ich das? Ich brauchte Abstand von meinen liebsten Mitmenschen. Ich habe mich absichtlich von ihnen distanziert und abgeschottet, da ich Zeit für mich brauchte. Zeit für mich und meine Bedürfnisse, mal wieder auf mein Herz hören, in mich horchen und lauschen, was mein Unterbewusstsein mir sagen möchte. Und es hat auch funktioniert. Ich habe gemerkt was dort nicht in mir stimmte. Ich habe es herausgefunden und doch konnte ich mich nicht davon lösen, von dem Gedanken, der mich verfolgte. Und wisst ihr, das ist okay. Es ist völlig in Ordnung.

Ich hatte den Schuldigen gefunden und die Einsicht brachte mir schon viel. Ich schrieb es auf und verinnerlichte es. Ich sprach mit meinem Freund darüber und auch das tat gut. Es laut auszusprechen brachte mir ebenfalls etwas. Aber das reichte nicht. In mir war immer noch etwas, das nach wie vor nicht loslassen wollte, egal wie sehr ich mich bemühte.

Und dann passierte doch etwas Unerwartetes. Als würde mir das Universum helfen wollen. Es erreichte mich eine Nachricht, die es mir erleichterte, den Gedanken, der mich so sehr fesselte, loszulassen. Und dies wurde mir durch Schmerz ermöglicht. Ich hatte einen Moment lang Schmerz in mir. Und eine Wunde, die tief in mir verankert war, blutete wieder. Sie hatte lange nicht mehr derart geblutet.

Ich vesorgte die Wunde wieder, still und heimlich machte ich mich in einen Nebenraum und weinte. Ich ließ den Schmerz zu, fühlte diese Wunde. Und danach versorgte ich sie. Nur weil diese Wunde erneut blutete bedeutet dies nicht, dass ich schwach war. Es bewies, dass ich nur noch nicht damit abgeschlossen hatte. Und dieser Rückschritt, wie es schien, erwies sich doch als wesentlicher Fortschritt. Denn nun konnte ich loslassen. Nun viel mir alles leichter. Nun hatte ich einen riesen Schritt nach vorn gemacht.


Nicht immer wenn wir denken wir wären schwach und unbeholfen, heißt es auch genau das. Es kommt zu uns, was wir anziehen. Wir wollen etwas, wir bekommen es. Es findet immer den Weg zu uns. Aber nur indem wir vertrauen, daran glauben und nach vorne schauen. Es wirklich wollen. Ich habe nie geglaubt, dass das Universum zurückgibt, aber das tut es. Ich glaube nicht mehr an Zufälle, Glück oder Pech. Ich glaube ganz fest daran, dass uns das erreicht, was uns erreichen soll.

Unser Leben richtet sich nach unseren Handlungen und Glaubenssätzen.

Sei überzeugt von dem was du tust und tue, was du tun willst.


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